| Die "Warnow" - Personenschifffahrt Reinhard Kammel |
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| Kapitän Kammel ist ein gebürtiger Warnemünder, wuchs in Markgrafenheide auf und ging dort zur Schule. Nach der Lehre im Rostocker Dieselmotorenwerk arbeitete er ein Jahr auf der Warnowwerft, bevor er 1979 als Decksmann bei Bagger-, Bugsier- und Bergungsreederei mit der Seefahrt anfing. | |
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1991 kam dort für den sich schon längst zum Kapitän hoch gearbeiteten Reinhard Kammel die Entlassung, und er ging nach Friesland, um dort in der Passagierschifffahrt eine neue Existenz zu finden. Aber er kam zurück nach Warnemünde. Die "HERTHA", eine gecharterte Lübecker Barkasse wurde zum ersten Versuch, sich 1992 in der heimischen Fahrgastschifffahrt zu etablieren, ohne großen Erfolg. |
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Noch im Juli des selben Jahres stieg er auf das moderne Fahrgastschiff "NORDFRIESLAND" um, welches er von der, Friedrichsstädter Grachten- und Treeneschifffahrt G. Schröder, die er gemeinsam mit Rainer Möller ab Warnemünde zu Hafenrundfahrten einsetzte, für fünf Jahre chartern konnte. Das 1991 in der, "Felz -Werft Finkenwerder" gebaute Schiff mit einer Länge von 21,10 Metern und einer Breite von 5,40 Metern bot 180 Personen Platz, davon 80 im Fahrgastsalon. Vom Liegeplatz 14 des Alten Stroms legte Kammel zu Rundfahrten ab. Entlang der Kvaerner Warnowwerft, vorbei am großen Schwimmdock der Neptun-Industrie drehte er in Höhe des "Traditionsschiffes Typ Frieden", um dann an den Fähranlegern der TT-Linie und DFO / Scandlines entlang, noch in ein Hafenbecken zu fahren. Bei ruhigem Wetter beendete eine kleine Seewende die einstündige Tour. |
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| Doch nicht nur Hafenrundfahrten wurden geboten, auch Hochzeiten, Fahrten zur Jugendweihe und Konfirmation oder zu anderen Festlichkeiten runden das Angebot des Unternehmens ab, in dem seine Frau und zwei Angestellte 1996 mitarbeiteten. Kapitän Kammel hätte nach Ablauf der Charter das Schiff gerne gekauft, doch der Friedrichstädter Eigner wollte es wieder in heimischen Gewässern beschäftigen. | ![]() |



